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Social Ads – alles außer Facebook

Social Ads – alles außer Facebook

Jun 3, 2011

Die beeindruckenden Wachstumsraten und die mediale Präsenz von Facebook lassen leicht den Eindruck entstehen, dass dies die einzig relevante Social Media Werbeplattform im Web ist – auch unsere Kunden sind anfänglich meist komplett darauf fokussiert, wenn sie uns nach Online-Werbemöglichkeiten fragen.

Sicherlich bieten die Mitgliedszahlen von Facebook (20 Millionen in Deutschland) beste Voraussetzungen, um Produkte und Services intensiv zu bewerben – und es gibt auch kaum Konstellationen, in denen wir Kunden aktiv von der Nutzung dieses Potentials abraten würden. Trotzdem weisen wir bei der Gelegenheit immer darauf hin, dass es noch weitere Social Networks gibt, die mehr als einen Blick wert sind. Denn wie bei einer Anlagestrategie ist es auch im Marketing für eine optimale Rendite unvermeidlich, das verfügbare Social Media und Ad Budget möglichst geschickt zu verteilen.

Soziale Netzwerke wie Xing, LinkedIn, Twitter als auch die VZ-Gruppe können zwar bezüglich der absoluten Zugriffszahlen nicht mit Facebook mithalten, decken aber einzelne Zielgruppen trotzdem sehr gut ab. Zudem kann es sogar sein, dass die gleiche Nutzergruppe im Kontext eines bestimmten Netzwerkes besser mit Social Media Werbung angesprochen werden kann – so achtet ein Selbständiger, der in seiner Freizeit Facebook nutzt eventuell weniger auf B2B-Ads als wenn er im Rahmen seiner Arbeit in LinkedIn aktiv ist.

Wer sich nun aber aktiv für die Werbemöglichkeiten auf den alternativen sozialen Plattformen interessiert, findet im Web meist nur wenige unabhängige Berichte. Analog zu den Mitgliederzahlen dominiert auch hier Facebook in Sachen Tutorials, Supportforen und Erfahrungsberichte deutlich. Wir wollen daher in unregelmäßigen Abständen einzelne Soziale Netzwerke vorstellen und auf ihre spezifischen Vorteile bzw. Ad-Systeme eingehen – den Anfang werden Xing und die VZ-Gruppe mit ihrer netzwerkübergreifenden VZ-Werbefabrik machen. Vorwegnehmen lässt sich, dass die meisten Plattformen bezüglich des Ad-Managements praktischerweise zu Facebook und Google AdWords aufschließen konnten (oder eher mussten). Zu den Social Media Standardfeatures gehören mittlerweile:

  • Präzise Eingrenzung der Zielgruppe nach mehreren Parametern
  • Paralleles Schalten (beliebig) vieler Ad-Variationen
  • Genaue Vorgabe und Kontrolle des Werbebudgets
  • Ausführliche Statistiken und Analysen zur Ad-Performance
  • Verknüpfung mit sozialen Features innerhalb und außerhalb der jeweiligen Plattform
  • Flexibles Ad-Management ohne feste Laufzeiten oder Mindestbudgets

Besonders der letzte Punkt zeigt: Es besteht eigentlich kaum ein Risiko wenn man als Werbetreibender auch mal über den Tellerrand schaut – im Zweifel oder bei mangelnder Resonanz lassen sich Werbeexperimente auf alternativen Social Media Plattformen schnell wieder beenden. Wir hoffen daher auf reges Interesse an diesem Thema und freuen uns auf Eure Anregungen, Rückfragen und eigenen Erfahrungsberichte.





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